Projektinfo

Fairer Handel in Ludwigsburg

Global denken und lokal handeln wird durch den Konsum von fair gehandelten und ökologisch erzeugten Produkten in die Tat umgesetzt.

Ein sichtbares Zeichen vor Ort setzt der Verkauf des Ludwigsburger BarockKaffees, der seit 2003 im Handel erhältlich ist.
Daneben gibt es zahlreiche faire Produkte, die in verschiedenen lokalen Geschäften angeboten werden.

Um die Bürgerinnen und Bürger über die Möglichkeiten des Fairen Einkaufs in Ludwigsburg zu informieren, hat die Stadt Ludwigsburg in Zusammenarbeit mit der Fairtrade Agendagruppe Ludwigsburg einen handlichen Fairen Einkaufswegweiser herausgebracht.
2016 haben wir nun die mittlerweile 4. Auflage erstellt - die Printversion ist bei den im Wegweiser genannten Geschäften erhältlich. Natürlich können Sie sich das Dokument auch hier downloaden.

Der bisherige Verlauf des lokalen Agenda-Prozesses stärkt uns in der Ansicht, daß wir uns erst am Anfang einer Entwicklung zum nachhaltigen Wirtschaften befinden. Wir wollen das geweckte Interesse nutzen und werben für diesen Weg.

Weitere Informationen zu den Aspekten des Fairen Handels und zu dessen Produkten finden Sie auch hier: www.fairtrade-deutschland.de.

Zur Verbreitung des Fairen Gedankens möchten wir Ihnen diverse Anzeigenvorlagen zum Download zur Verfügung stellen. Wir freuen uns, wenn Sie die Möglichkeiten der kostenlosen Veröffentlichung unserer Anzeigenmotive in Ihren Zeitungen, Zeitschriften, Vereinsblättern o.ä. nutzen und so ein Zeichen für eine faire Stadt Ludwigsburg setzen. Vielen Dank! Hier geht's zum Download.

Ludwigsburg ist "Fair Trade Stadt"

Am 16. Februar 2011 nahm im Rahmen einer öffentlichen Feier im Rathaus der Erste Bürgermeister Konrad Seigfried die Urkunde von der TranFair-Kampagnenleiterin Kathrin Bremer entgegen. Mit der Auszeichnung Fair Trade Stadt wir das Engagement der Stadt und seiner Bürger für den Fairen Handel gewürdigt.

Um die Auszeichnung zu erhalten, mussten fünf Kriterien erfüllt werden:

1. Es liegt ein Beschluss der Kommune / des Gemeindrates vor, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürrgermeisterbüro Fair Trade-Kaffee und ein weiteres Produkt aus dem Fairen Handel verwendet wird. Der Gemeinderat entscheidet, den Titel "Fair Trade Stadt" anzustreben.

2. Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die die Fair Trade-Aktivitäten vor Ort koordiniert.
Mitglieder Steuerungsgruppe

3. In den lokalen Einzelhandelsgeschäften und in Cafes / Restaurants werden Produkte aus dem Fairen Handel angeboten.

4. In öffetnlichen Einrichtungen, wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fair Trade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema durchgeführt.

5. Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur "Fair Trade-Stadt".