Nationale Agenda
Rat für Nachhaltigkeit
In der Agenda 21 wurden alle beteiligten Nationen dazu angehalten, eigene nationale Nachhaltigkeitsstrategien zu entwickeln. Für diese Aufgabe wurde 2001 ein Staatssekretärsausschuss - auch "Green Cabinet" genannt - unter der Leitung von Staatsminister Hans-Martin Bury aufgebaut. Zudem wurde ein Rat für Nachhaltigkeit gegründet. Ihm gehören 15 Persönlichkeiten aus den Bereichen, Wirtschaft, Verkehr, Umweltschutz, Länder und Gemeinden, Internationales und Entwicklung, Kirchen, Gewerkschaften, Wissenschaft sowie Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft an. Vorsitzender des Rates für Nachhaltigkeit ist Bundesminister a.D. Dr. Volker Hauff.
Die nationale Nachhaltigkeitsstrategie wird als Leitlinie für alle Politikbereiche gelten und so das gesellschaftliche Leben beeinflussen. Dabei sollen die umwelt-, wirtschafts- und sozialpolitischen Ziele gleichermaßen berücksichtigt werden.
Um kontrollieren zu können, ob die Strategie erfolgreich war, wurden eine Reihe von Schlüsselindikatoren herausgearbeitet, die als Orientierungswerte die Richtung der kommenden Jahrzehnte angeben und darüber hinaus als Erfolgskontrolle dienen sollen.
Die Leitlinien der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie sind:
- Generationengerechtigkeit
(sparsamer Umgang mit den natürlichen Ressourcen) - Lebensqualität
(intakte Umwelt, lebenswerte und sichere Stadt, breitgefächertes Angebot an Arbeitsplätzen sowie an kulturellen Einrichtungen) - Sozialer Zusammenhalt
(distributives politisches Handeln und Wirtschaften, gesellschaftlicher Zusammenhalt) - Internationale Verantwortung
(Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit, globaler Umweltschutz, Armutsbekämpfung, internationale Sicherheit, faire Handelschancen)
Mehr Infos erhalten Sie unter www.nachhaltigkeitsrat.de.

